Fisch und Gesundheit
Gesundheit und Fisch

Bio-Fisch ist leicht und gesund

Heimische Fische erfreuen sich in Österreich immer größerer Beliebtheit.

 

Fisch ist ein hervorragender Lieferant der wertvollen Omega-3-Fettsäuren, von Vitamin D und Jod und sollte deshalb am besten ein bis zwei Mal pro Woche auf den Tisch kommen.

Auch die heimischen Fische haben reichlich an Omega-3-Fettsäuren zu bieten. Außerdem weisen Teichfische eine geringere Schadstoffbelastung als Meeresfische auf. Heimischer Biofisch ist eine kalorienarme, gesunde Alternative zu Fleisch.

 

Der Fettgehalt von Fisch ist besonders niedrig: Zander und Hecht haben weniger als 1 Gramm Fett je 100 Gramm. Der Karpfen beispielsweise kommt auf höchstens 10 Prozent Fett. Aber gleichgültig um welchen Fettgehalt es sich handelt - Fischfett ist etwas Besonderes.

 

Mehr Info: Anti-Aging aus dem Wasser

 

 

 

Der Karpfen im Test - köstlich und ein wirklich gesunder Fisch!
Prim. Dr. med. univ. Meinrad Lindschinger vom Institut für Ernährung und Stoffwechselerkrankungen hat den Karpfen getestet.

 

30 Probanden verzehrten in sechs Wochen drei Mal pro Woche 200 Gramm heimischen Karpfen. Die Fische wurden gekocht, gegrillt oder gedünstet verzehrt. Das Ergebnis: Der Cholesterinspiegel im menschlichen Körper wird nicht erhöht. "Außerdem entfaltet ein erhöhter Serumspiegel der Fettsäuren eine schützende Wirkung auf die Gefäße und somit auf das gesamte Herz-Kreislaufsystem", sagt Lindschinger. Gemeint sind die "guten" Fettsäuren Omega-3, Omega-6, Eicosapentasäure und Docosahexaensäure.

 

"Damit ist der Karpfen durchaus eine Alternative in der gesundheitsbewussten und leichten Küche", so Lindschinger, der selbst als Proband mitwirkte. "Ich war dem Karpfen gegenüber sehr skeptisch. Ich wurde eines Besseren belehrt."