Giebel (Carassius Gibelio)

Biss und Geschmack

Mürbes, samtiges Fleisch. Pilzartige, süßliche Fischaromen mit den Assoziationen von Parasol und Crevetten

Küchenempfehlung

Giebel mit sommerlichem Tomaten-Concassée – eine Kreation von Christiane Kada. (Unser Fischkochbuch Seite 79)

Weinempfehlung

Blaufränkisch (gekühlt)

Andere Namen: Schneiderkarpfen, Bauernkarpfen, Steinkarpfen, Moorkarpfen, Gareisle, Guratsch, Burretschel und Kotbuckel
Familie: Cyprinidae
Maximales Alter: bis zu ca. 50 Jahren
Größe: meist als Portionsfisch erhältlich, selten bis 2 kg
Nahrung: Larven, Zuckmücken, Pflanzen


Der Giebel ist ein extrem widerstandsfähiger Fisch. Er kommt mit geringsten Mengen an Sauerstoff aus und der im Blut von Giebeln enthaltene Alkoholanteil ermöglicht es ihnen sogar, ein vollständiges Durchfrieren von Gewässern zu überleben. Dieser Fisch gehört zu den in Vergessenheit geratenen alten Arten, die heute eine erfreuliche Renaissance erleben.

Vom Giebel werden hauchdünne Filets geschnitten. Giebel, die bei uns auf den Markt kommen, werden hierzulande meist Karausche genannt. Die echte Karausche ist im Gegensatz zum silbrigen Giebel goldfarben und kommt nur extrem selten vor. Dieser Fisch hat die Eigenart, sich sofort mit anderen karpfenartigen zu kreuzen, wodurch Hybridfische entstehen und die Erhaltung der Art extrem aufwendig wird.

Biss und Geschmack

Mürbes, samtiges Fleisch. Pilzartige, süßliche Fischaromen mit den Assoziationen von Parasol und Crevetten

Küchenempfehlung

Giebel mit sommerlichem Tomaten-Concassée – eine Kreation von Christiane Kada. (Unser Fischkochbuch Seite 79)

Weinempfehlung

Blaufränkisch (gekühlt)